Freitag, 15. Januar 2016

Rezension: Alles Tofu, oder was? von Ellen Berg *****

Bild: aufbau-verlag
Die alleinerziehende Dana ist überzeugte Veganerin. Sogar Obstbrand wird verschmäht, da für das Etikett Kleber, der tierische Produkte enthält, verwendet wird. Deshalb serviert sie den wenigen Gästen in ihrem Bistro Paradies auch ausschließlich vegane Kost. 

Als gäbe es mit dem Auszug ihres fleischliebenden Freundes Paul und dem Einzug ihres Vaters Hermann Twilling nicht schon genug Trubel, erhält Dana auch noch die Kündigung von Wohnung und Bistro. 


Schon in drei Wochen soll Schluss sein und das Haus abgerissen werden aber wohin ohne Geld mit kleiner Tochter und gehbehindertem Vater?! Dana muss etwas tun, steht aber der Pro Domo GmbH, einer riesigen Wohnungsbaugesellschaft gegenüber...

Auch dieser Roman von Ellen Berg hat mir wieder sehr gut gefallen. Er ist toll geschrieben, leicht zu lesen und läd zum Schmunzeln und Mitfiebern ein.


Die Charaktere sind schön gezeichnet, ich konnte mir alle gut vorstellen. Besonders der ehemalige Lehrer, Herrmann-"lassen Sie mich etwas ausholen..."-Twilling, und der Vater von sieben Kindern, Koch Hung Thei, mit seinen vietnamesischen Weisheiten sind mir sehr ans Herz gewachsen.


Die Geschichte beinhaltet kreative Pläne und Wendungen, es ist nicht wirklich vorhersehbar was als nächstes passiert, obwohl das Ende im Großen und Ganzen keine riesige Überraschung darstellt - egal, ich wurde wieder einmal sehr gut unterhalten!

  
Erstausgabe : 18.05.2015 
Aktuelle Ausgabe : 18.05.2015 
Verlag : Aufbau TB 
ISBN: 9783746631288 
Flexibler Einband 304 Seiten 
Preis:9,99 Euro 

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